Auf Schneesuche in Skandinavien
(29.10.-17.11.2000)

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Männerteam:

Sommerfeldt Rene, Angerer Tobias, Neuber Janko, Schluetter Andreas, Teichmann Axel, Spanuth Ron

Frauenteam:

Bauer Viola, Henkel Manuela

Trainer:

Lehrgangsleiter Behle Jochen, Nestler Heinz, Schryll Cuno


Unsere Letzte "heiße Phase" der Saisonvorbereitung wollten wir im hohen Norden Finnlands in Saarisaelkae absolvieren. Doch es kam alles anders wie geplant. In Saarisaelkae sind wir nie angekommen. Wie fast überall in Europa gab es auch in Skandinavien große Schwierigkeiten Schnee zu finden. So blieb uns nichts anderes übrig die ersten Tage im Skitunnel von Vuokatti zu trainieren. Zumindestens solange bis endlich der Winter in die nördlichen Breitengrade einzieht. So trainierten wir 3 Tage im Skitunnel, bei künstlich erzeugten minus 6 Grad, sehr trockener Luft (30% Luftfeuchte) und Kunstschnee. Da keiner von uns je zuvor im Tunnel trainiert hat, war die Motivation natürlich groß. Man muss sich diese Röhre wie ein Autobahntunnel vorstellen, der etwa 8 Meter breit und 4 Meter hoch ist. Es geht 1,1km in eine Richtung, dort kehrt man und begibt sich auf den Rückweg. Auf diesen 2,2km überwindet man immerhin ca. 50 Höhenmeter. Ebenfalls der immer tiefer werdende Kunstschnee sorgte für anstrengende Trainingseinheiten, man brauchte immerhin fast 9 min für eine Runde bei zügigen Tempo. Wir trainierten 2 mal am Tag in der Röhre und spulten dabei meist 30 Runden ab. Eine nicht ganz einfache Sache für den naturverwöhnten Langläufer, doch für das notwendige spezielle Skitraining nimmt man es schon mal auf sich. Zumal es nur für begrenzte Zeit seien sollte. Zum "Glück" nahm in der Zwischenzeit nördlich von Rovanemi der Winter Einzug. Wir beschlossen kurzerhand am 4. Tag (Ruhetag) nach Luosto umzusetzen, dort sollten ca.40 cm Schnee liegen und mehr als 25km gespurte Liopen liegen. Entgegen oft gemachten leeren Versprechungen fanden wir tatsächlich die versprochenen Bedingungen vor. Doch leider sollten wir kein Glück haben. Nach 4 sehr guten Trainingstagen schlug das Wetter wieder um, es regnete wie aus Kübeln und wir konnten nur zuschauen, wie das wertvolle Weiß unter den Skier verschwand.



Nach vielen Telefonaten gelang es Jochen Behle noch Schnee ausfindig zu machen. Nur in Nordschweden herrschten noch Temperaturen unter Null mit genügend Schnee. In Kiruna war es unmöglich noch ein freies Bett zu finden, da sich dort mittlerweile der größte Teil der Langläufer, Biathleten und Kombinieren tummelte. 100km südlich, in Gaellivare, gelang es Jochen noch etwas aufzutreiben. So fuhren wir 7.11. dorthin und fanden sehr gute Schneeverhältnisse vor. Das war auch unsere letzte Station in diesem Trainingslager. Bei meist guten Verhältnissen konnten wir dort auch unser Training bis zur Rückreise am 17.11. planmäßig durchziehen. Das hieß noch einmal ordentlich Umfang trainieren, bei ca. 25 Laufstunden pro Woche und ca. 1000km in zweieinhalb Wochen. Das ganze meist in den Grundlagenausdauerbereichen SB und EB.

Eine Schrecksekunde gab es jedoch für mich. Beim Nachmittagstraining am 8.11. stürzte ich und fiel auf meine rechte Schulter. Im ersten Augenblick dachte ich sie wäre ausgekugelt, zum Glück war das dann doch nicht der Fall. Unser Mannschaftsarzt Dr. Ernst Jacob diagnostizierte eine schwere Schulterprellung. Nach ein paar Einheiten mit einem Stock und täglichen physiotherapeutischen Behandlungen konnte ich recht bald wieder, zwar nicht ganz schmerzfrei, ohne Abstriche trainieren.

Am 17.11. ging es wieder zurück nach Hause. Bis zu den ersten Wettkämpfen in zwei Wochen galt es zu regenerieren und sich mit sehr intensiven Laufeinheiten in Form zu bringen. Dazu fuhren wir (bis auf Rene' Sommerfeldt und Andreas Schluetter, beide starteten beim Weltcupauftakt in Beitosteolen (Norwegen) am 21.11. nach Livigno (ITA). Bei ausgezeichneten Winterverhältnissen brachten wir uns für die 3.Zentrale Leistungskontrolle am 1./3.12. in Silvaplana (Schweiz) in Schuss. Diese Kontrolle galt als Grundlage für die Vergabe der restlichen Weltcupplätze im Dezember.



Bis bald euer Janko.

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